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Zum Schutz der Tiere!

Grasstreifen in Wemb werden beim Mähen ausgelassen

Mitteilung vom 10.06.2021

Grasstreifen in Wemb

Das Gras am Randstreifen des Schafweges in Wemb wird ab dem Bauernhof der Familie Mund bis zum Bruch für die nächste Zeit nicht gemäht, denn dort schlüpfen junge Fasanen und Rebhühner, was ein erster Erfolg der gemeinsamen Bemühungen des „Rebhuhnschutzprojektes“ der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft ist.

„Das hohe Gras bietet den Jungtieren einen wichtigen Schutz zum Überleben.“, so Martin Sondermann, Jagdpächter des dortigen Reviers. „Und auch die kleinen Kiebitze entschlüpfen auf nahe gelegenen Ackerflächen ihren Nestern und können nun in Ruhe dort groß werden.“, ergänzt Melanie van de Flierdt, Artenschutzbeauftragte der Gemeinde Weeze.

Die Werke Quick GmbH & Co. KG, Welbers Kieswerke GmbH und der Landwirt Georg Mund leisten bereits einen riesen Beitrag zum Schutz der Hühner, die auf der roten Liste stehen und auch die Gemeinde Weeze möchte den Schutz der Tiere selbstverständlich unterstützen.

 

Weitere Informationen:

Im Raum um die benannten Flächen wurden in Zusammenarbeit des Jagdpächters Herrn Sondermann, der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, der Kiesunternehmen, anliegender Landwirte und ehrenamtlicher Naturschützer (Kiebitz Squad Weeze) u.a. bereits Nestschutzmaßnahmen umgesetzt und heimische Gras- und Blühstreifen angelegt. Diese bieten neben der Deckung für Jungtiere auch ein reiches Insektenbuffet für zahlreiche auch gefährdete insektenfressende Vögel und Kleintiere.