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Rouenhoff zeigt sich beeindruckt von geleisteter Arbeit im Weezer Wellenbrecher

Mitteilung vom 09.03.2018

von links nach rechts: Beim Kickerspiel stand am Ende ein gerechtes Unentschieden. Stefan Rouenhoff, im Bild links, konnte einen Rückstand gegen Bürgermeister Ulrich Francken wett machen. Er überzeugte sich in Weeze von der guten Arbeit und den guten Voraussetzungen für Kinder und Jugendliche im Jugendtreff Weezer Wellenbrecher. Volker Schoelen, Hildegard Hönnekes, Guido Gleißner, Georg Koenen, Rolf Hörster, Norbert Thul, Simone Raymann (verdeckt) und Bahriye Altun waren beim Informationstreffen und 'Kicker-Spiel' dabei.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff startete jetzt seine offiziellen Besuche auf kommunaler Ebene mit einem Gemeindebesuch in Weeze, wo er sich bei dem mit 17 Jahren am längsten amtierenden Bürgermeister im Kreis Kleve, Ulrich Francken, sowie mit Vertretern aus Politik und Verwaltung austauschte sowie sich über die Situation der Gemeinde und die Entwicklungen vor Ort informierte. Beim Besuch im Rathaus, des Jugendtreffs und Unternehmens UNI-Geräte konnte er sich davon überzeugen, dass in Weeze viele an einem Strang ziehen. Die städtebauliche Entwicklung, die finanziell gute Lage, der Arbeitsmarkt und die Netzwerkarbeit des Wellenbrechers, als Kinder- und Jugendeinrichtung, sind das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Rat und Bürgerschaft. In wichtigen kommunalen und strategischen Zielen arbeiten alle Fraktionen gut zusammen.

Im Rathaus diskutierte Rouenhoff zunächst mit den Vertretern der Fraktionen die Themen Finanzen, Migration, neue Aufgaben der Gemeinden, Europa und Digitalisierung. Rouenhoff berichtete, dass er im Bundestag in die beiden Ausschüsse Wirtschaft und Tourismus als ordentliches Mitglied berufen wurde und dort auch regional relevante Themen wie Mittelstandsförderung, Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung voranbringen sowie den Niederrhein als Tourismusregion attraktiver machen möchte. Beim Bericht aus Berlin wies der Abgeordnete auf Vereinbarungen im Koalitionsvertrag hin, die in die richtige Richtung zeigten - etwa in den Bereichen Bildung, Digitalisierung und Familie.

Auf lokaler Ebene in Weeze will sich Rouenhoff für eine Stärkung des Airport Weeze und eine Verbesserung des ÖPNV einsetzen. Bei letzterem geht es dem Bundestagsabgeordneten insbesondere um die Zweigleisigkeit und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Krefeld-Kleve.

Im Weezer Wellenbrecher konnte sich der Abgeordnete von der weit über die Betreuung der Kinder und Jugendlichen hinausgehenden erfolgreiche pädagogischen Netzwerkarbeit bei vielen Themen rund um Kinder, Jugend und Familie überzeugen. Hierzu zählen unter anderem Beispiele bei der Integration, Einzelfallhilfen und kulturelle Bildung. In Weeze gibt es bereits seit 2008 eine Integrationsbeauftragte. Die Angebote und Projekte im Jugendbereich sind vorbildlich. Derzeit wird der Wellenbrecher erweitert, um dem gestiegenen Raumbedarf nachzukommen.

Beim Besuch der Firma UNI-Geräte Weeze, ein Unternehmen mit ca. 70 Mitarbeitern, ließen sich die Besucher über die Geschäftstätigkeiten des Unternehmens informieren, das u.a. elektromagnetisch und pneumatisch geregelte Ventile für brennbare Stoffe produziert und weltweit vertreibt. Die Philosophie des Unternehmens beschreibt die Geschäftsführung wie folgt: Sicherheit, kompetente Mitarbeiter, erstklassige Technik und kundenfreundliche Kommunikation.

Bei einem Rundgang durch das Unternehmen konnten sich die Besucher davon überzeugen, auf welch hohem Niveau das Unternehmen organisiert ist und seine Produkte erzeugt. Kritisch merkten die Geschäftsführer an, dass die Bundes- und Landespolitik wieder verlässlicher werden und einen ordnungspolitischen Rahmen vorgeben müsse. Ständige Wechsel in der politischen Beschlusslage zum Beispiel im Energiebereich erschwerten eine verlässliche Planung und Kalkulation in der Produktpalette zunehmend. Die jüngsten Tarifabschlüsse im Bereich der Metallindustrie, die im Rahmen der Tarifautonomie jedoch von der Politik nur in einem beschränkten Rahmen zu beeinflussen sind, seien von kleinen mittelständischen Unternehmen immer schwerer zu verkraften und ein erheblicher Wettbewerbsnachteil. Die Geschäftsführer erklärten, dass die Digitalisierung ein wichtiger Wettbewerbs- und Standortfaktor sei. Hier seien Bund, Land und Kommunen aufgefordert, die Voraussetzungen für eine bessere Breitbandanbindung zu schaffen - technisch am besten durch Glasfaser.