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Solarpark am Airport Weeze
Am niederrheinischen Airport Weeze ist die seinerzeit größte Photovoltaikanlage in Nordrhein - Westfalen ans Netz gegangen. Die Anlage hat eine Leistung von rund 14 Megawatt und produziert pro Jahr etwa 13 Millionen Kilowattstunden Strom. Dies entspricht der Strommenge für etwa 3.300 Vier-Personen-Haushalte. Gleichzeitig werden mehr als 8.500 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr eingespart.
Der grüne Strom wird zu hundert Prozent nach den Vergütungsregeln des Energieeinspeisegesetzes (EEG) in das Netz eingebracht, ein Großteil aber unmittelbar am Flughafen verbraucht. Mit seinem Solarkraftwerk entspricht der drittgrößte NRW-Airport außerdem bereits heute den Standards, die im Rahmen der Energiewende für die Energieerzeugung im Jahre 2050 gefordert werden.
Der damalige Flughafenchef Ludger van Bebber sagte anlässlich der Inbetriebnahme: "Mit dem neuen Solarkraftwerk wird auf einer früher militärisch genutzten Teilfläche von 300.000 qm ab sofort sauberer Strom produziert. Wir freuen uns, dass wir nun in der Lage sind den gesamten Energiebedarf unseres Airports regenerativ zu erzeugen. Darüber hinaus leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Kohlendioxid (CO2)-neutralen Energieversorgung in unserer Region."
Auf dem Solarfeld - Areal, das in seiner Ausdehnung 42 Fußballfeldern entspricht, wurden 60.000 polykristalline Solarmodule verbaut. In Rekordzeit von 10 Wochen Bauzeit entstand so die größte Photovoltaikanlage des Landes Nordrhein-Westfalen. Bis zu 120 Beschäftigte haben über 2.000 tischförmige Gestelle errichtet und die Paneele darauf befestigt. Die Tische sind so geneigt, dass sie den Solarmodulen ganzjährig einen optimalen Energieertrag ermöglichen. Insgesamt 87.000 qm Moduloberfläche wandeln das Sonnenlicht in elektrische Energie um, die über insgesamt 280 Kilometer Kabel aus der Anlage zu den garagengroßen Wechselrichterstationen fließen. Zum Schutz der Anlage wurde ein Zaun mit einer Gesamtlänge von 3.700 Metern errichtet. Das Gelände wird zudem videoüberwacht. Nach Ansicht von Experten hat das so geschützte Areal gute Voraussetzungen, sich zu einem Refugium für Tiere und Pflanzen zu entwickeln.
Die Flughafengesellschaft hat die 30 Hektar große Fläche an die BaySolar AG (Freising) verpachtet, die über eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Weeze rund 25 Millionen Euro für den Bau des Solarkraftwerkes investiert hat.
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